Baupreise für Wohngebäude in Deutschland
Der Baupreisindex zeigt die Preisentwicklung der Bauleistungen am Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude. Er beschreibt Bauleistungen einschließlich Umsatzsteuer, nicht Grundstücks-, Finanzierungs- oder Immobilienkaufpreise.
Wie stark haben sich die Bauleistungen verteuert?
August 2026 141,7 Index (2021=100)+5,5 % gegenüber demselben Berichtsmonat des Vorjahres. Gegenüber Mai 2026: +1,0 %.
Der Indexstand ist eine Messzahl, keine prozentuale Veränderung. Die Veränderungsraten berechnen wir aus den gespeicherten Indexständen. 2021=100 bezeichnet den Jahresdurchschnitt des Basisjahres.
| Berichtsmonat | Index (2021=100) | Zum Vorjahresmonat in % | Zum vorherigen Berichtsmonat in % | Quellenhinweis |
|---|---|---|---|---|
| August 2026 | 141,7 | +5,5 | +1,0 | |
| Mai 2026 | 140,3 | +5,0 | +2,4 | |
| Februar 2026 | 137,0 | +3,3 | +1,5 | |
| November 2025 | 135,0 | +3,2 | +0,5 | |
| August 2025 | 134,3 | +3,1 | +0,5 | |
| Mai 2025 | 133,6 | +3,2 | +0,8 | |
| Februar 2025 | 132,6 | +3,2 | +1,4 | |
| November 2024 | 130,8 | +3,1 | +0,4 |
Auszug aus der Datentabelle: 8 von 63 Zeilen. Alle Werte und Quellen ansehen →
Die Statistik erscheint vierteljährlich für Februar, Mai, August und November. Ein fehlender Vergleichsmonat wird nicht durch den nächstliegenden Messpunkt ersetzt.
Was misst diese Kennzahl?
Der Baupreisindex erfasst die Entwicklung der Preise für Bauleistungen am Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland. Verwendet werden „Bauleistungen am Bauwerk“, einschließlich Umsatzsteuer, auf der Basis 2021=100. Ein Index von 120 würde ein Preisniveau 20 % über dem Durchschnitt des Basisjahres bedeuten; das ist ein Rechenbeispiel, kein zusätzlich beobachteter Wert.
Baupreise sind weder Baukosten noch Immobilienpreise
Der Baupreisindex betrachtet die Preise der Bauleistungen für Bauherren. Ein Baukostenindex beschreibt dagegen die Kosten der bei der Bauproduktion eingesetzten Produktionsfaktoren. Grundstückspreise, Finanzierungskosten und Kaufpreise bestehender Immobilien sind eigene Größen und werden durch diese Reihe nicht vollständig beschrieben.
Was bedeutet eine geringere Steigerungsrate?
Wenn die prozentuale Verteuerung abnimmt, können die Preise trotzdem weiter steigen. Erst eine negative Veränderungsrate bedeutet für den jeweiligen Vergleich einen Rückgang. Auch der Indexstand selbst ist keine Jahresrate.
Die Preisentwicklung ist ein Kontext für Wohnungsfertigstellungen und Baugenehmigungen. Aus der gemeinsamen zeitlichen Entwicklung folgt keine quantifizierte Ursache für einen Rückgang im Wohnungsbau.
Woher kommen die Daten?
Statistisches Bundesamt (Destatis) · 61261-0002. 2021=100; Wohngebäude; Bauleistungen am Bauwerk; einschließlich Umsatzsteuer
Bezugszeitraum: August 2026. Belegtes Veröffentlichungsdatum der neuesten Beobachtung: 09.10.2026. Von Politikfolgen übernommen: 05.11.2026.
Aktualisierung des Datenangebots und Veröffentlichung einer einzelnen Beobachtung sind unterschiedliche Zeitangaben. Der amtliche Status wird übernommen, sofern er ausgewiesen ist; andernfalls bleibt er „nicht ausgewiesen“.
- Destatis GENESIS 61261-0002: Baupreisindizes, Berichtsmonat im Quartal ↗
- Destatis: Baupreise, Immobilienpreise und Umbasierung ↗
- Destatis: Baupreise für Wohngebäude im August 2026, veröffentlicht am 9. Oktober 2026 ↗
- Destatis: GENESIS Open Data und Datenlizenz ↗
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 61261-0002, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0. Veränderungsraten, Diagramme und Auswahl sind eigene Auswertungen von Politikfolgen.
Alle verfügbaren Werte, Definitionen und Quellen zu dieser Kennzahl.
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